BAGSO-Positionspapier zum Thema "Wohnen im Alter"

BAGSO fordert bezahlbares Wohnen im Alter und die Schaffung zukunftsorientierter Wohn- und Lebensformen

In einem Grundsatzpapier fordert die BAGSO, die über ihre mehr als 100 Mitgliedsverbände rund 13 Millionen ältere Menschen in Deutschland vertritt, die politisch Verantwortlichen im Bund, in den Ländern und Kommunen dazu auf, den Kostenanteil des Wohnens am Gesamteinkommen in Grenzen zu halten und Investitionen in familienphasen- und alternsgerechte Neubauten und Bestandssanierung zu fördern.

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Wohnen im Alter in Sachsen-Anhalt – Wohngemeinschaften

(Quelle: Seniorenpolitisches Programm Sachsen-Anhalt, Foto: © deanm1974 – Fotolia.com)

"Ältere Menschen wollen weitgehend aktiv bleiben", so formuliert es Landessozialminister Norbert Bischoff im Rahmen der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen zur Situation und zu den Entwicklungs-perspektiven von alternativen Wohnformen für Seniorinnen und Senioren. Er begrüßt ausdrücklich die Entwicklung der letzten Jahre, "dass sich immer mehr Menschen im Alter oder mit Behinderung, die Unterstützung im Alltag benötigen, gegen einen 'Automatismus Pflegeheim' entscheiden.

Schon seit Jahren ist die Frage, ob, wie lange und unter welchen Rahmen-bedingungen ältere Menschen in den eigenen 4 Wänden ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können, immer wieder auch eines der Kernthemen in den Seniorenvertretungen, sowohl in den Kommunen und Landkreisen als auch auf Landesebene. Natürlich möchte jeder Mensch im Alter in seiner Wohnung bleiben - wer möchte dies nicht? -; nur gibt es Grenzen das Machbaren.

Allerdings bleibt immer wieder festzustellen, dass es aufgrund von altersbedingten Einschränkungen und selbst bei geringer Pflegebedürftigkeit nicht ausschließlich den Weg in eine stationäre Pflegeeinrichtung geben muss. Mit dem Wohn- und Teilhabegesetz des Landes Sachsen-Anhalt vom 26.2.2011 (WTG LSA) wurden Rahmenbedingugen geschaffen, die das Leben in alternativen Wohnformen besser ermöglichen. Seitens der Landesseniorenvertretung wurde dies ausdrücklich begrüßt, wobei es gemeinsam mit den Seniorenvertretungen in den Landkreisen ein wichtiges Anliegen bleibt, die positive Entwicklung der letzten Jahre aktiv zu begleiten und zu fördern, denn die Herausforderungen im Kontext der demografischen Entwicklung werden in den kommenden Jahren noch größer.

Im nachfolgenden PDF-Dokument (auch zum Downloaden) sind die wichtigsten Informationen zu Wohnformen / Wohngemeinschaften im Alter zusammengestellt.

Weitere wichtige Links:

www.ms.sachsen-anhalt.de

www.wg-qualitaet.de